Dichter und Denker

Dichter sind Dichter, und wer sind die Denker?

Aus der Schule, der Bibliothek und dem eigenen Büchervorrat sind meist schon die populärsten Dichter sowie auch vereinzelte Insider bekannt. Menschen, die in ihrem literarischen Schaffen, in ihren veröffentlichten Briefkorrespondenzen und anderen an die Öffentlichkeit getretenen Kommunikationen Aussagen getroffen haben, die sich gemeinhin als Weisheiten oder Redewendungen bewährten.

 

Diese in Hinblick auf zitatfähige Aussagen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückten Personen, welche sich zudem professionell mit der Kunstschaffung durch Worte beschäftigen / beschäftigten, sind Dichter. Einige der hierzulande bekanntesten Dichter, welche sehr oft und sehr gern zitiert werden, sind folgende:

  • Johann Wolfgang von Goethe
  • Friedrich von Schiller
  • William Shakespeare
  • Berthold Brecht
  • Mark Twain
  • etc.

Wer aber sind die Denker, die sehr oft in Zusammenhang mit den Dichtern genannt werden? Es sind Wissenschaftler, Philosophen, Ökonomen, Sportler, Politiker, politisch engagierte Menschen und viele andere, die sich entweder privat oder von Berufs wegen Gedanken machen. Diese Gedanken werden zudem ab und an in die Öffentlichkeit getragen und dort als wertvoll angesehen, was die Menschen, die sie äußerten, zu angesehenen Denkern macht. Stehen hinter den Namen dieser Denker dann auch noch große Taten (vorzugsweise im Dienste der Menschheit und der Menschlichkeit), zeugt die Verwendung eines Zitates einer jener Personen von Gutmütigkeit und Wissen.

Denker, die oft und gern zitiert werden, sind:

Gut zitiert ist halb gedichtet!

Bedient man sich eines Zitates, so zeugt dies nicht von unzureichender dichterischer Fähigkeit. Mehr verdeutlicht es den Empfängern des Zitats, dass man Gedanken auf den Punkt bringen möchte und sich zudem im umfangreichen Pfuhl der vorhandenen Zitate auskennt – oder zumindest sehr gut nach dem passenden Zitat suchen kann. Dabei ist es egal, ob man das Zitat als Glückwunsch, Ratschlag oder als Einstieg in eine Rede nutzt. Man findet zu jedem Themenbereich, zu fast jedem künstlerischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Sachverhalt ein passendes Zitat, das meist besser passt als eine lange Erklärung dessen, was man persönlich denkt und auszudrücken versucht.

Zudem bleibt oftmals nicht die Zeit, selbst dichterisch oder anderweitig kreativ und vielsagend etwas kurz und präzise zu formulieren. Schnell soll die Geburtstagskarte oder die Glückwunsch-Mail geschrieben sein. Und bei einer Rede ist der Einstieg zwar wichtig, der Hauptteil aber genau und spannend aufzubauen, was alleine schon aufwendig genug sein kann.

Ein Tipp für den Einstieg in ökonomische Reden / Präsentationen: Mehr als jeder zweite beginnt seine Rede mit einem Zitat von Henry Ford. Dies zu unterlassen und stattdessen jemanden aus der Kunst oder einem ähnlichen Bereich zu zitieren, wirkt erfrischend und ist meist ein besserer Einstieg.

Wer sucht, der findet: Unerwartetes!

Aber nicht nur bei Reden, Präsentationen und anderen seriösen Vorstellungen wirken Zitate aus anderen Themenbereichen erfrischend. Berichtet man im Bereich der Dichter – sei es in einer Fach- oder Hausarbeit, in einem Blog oder im privaten Kreis, kann ein passendes Zitat aus dem Bereich der Denker zu neuen Denkweisen führen. Umgekehrt funktioniert dies ebenso. Die Verbindung aus Kunst und Technik etwa sorgt sehr oft für kreative Denkansätze, die effizientere und oft auch schönere Problemlösungen hervorbringen.