Wilhelm Busch

Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung“

oder

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“

und dieses Zitat kennt doch jeder mit Sicherheit.

Wilhelm_buschWilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl bei Hannover geboren, als Ältestes von sieben Kindern. Da es zu Hause eng wurde, wurde Busch mit 9 Jahren seinem Onkel einen Pfarrer zur Erziehung übergeben. Wilhelm Buschs Onkel erteilte ihm Privatunterricht, an dem auch sein bester Freund Erich Bachmann teilnahm. Und Erich war der Sohn eines Müllers und die Mühle von Erichs Vater taucht in der Geschichte Max und Moritz immer wieder auf. Mit 15 Jahren studierte Wilhelm Busch Maschinenbau am Polytechnikum in Hannover, das er 1851 abbrach. Denn sein großes Interesse galt der Malerei, weswegen er auf die Kunstakademie nach Düsseldorf ging und danach nach München wechselte.

1854 und 1868 produzierte er Märchen- und Singspiele, Gedichte, Opernlibretti sowie auch Malereiwerke. Auf dem Gebiet der Malerei, in der Wilhelm Busch eigentlich seine genuine Stärke sah, wollte sich der große Erfolg nicht einstellen und dies war für ihn eine große Enttäuschung. Denn immerhin sind von diesem außergewöhnlichen Mann Wilhelm Busch rund 1.000 Ölgemälde überliefert. Von 1872 bis 1889 lebte er bei seiner Schwester in Wiedensahl und ab 1898 bei seinem Neffen in Mechshausen. Trotz das der Erfolg seiner Wilhelm-BuschMalerei ausblieb, gab er diese nicht ganz auf und pflegte dies im privaten Bereich weiter. Besonders in der Porträt- und Landschaftsmalerei eignete sich Busch eine moderne Maltechnik an. Aber im Gebiet als Zeichner als Karikaturist – hatte er im wahrsten Sinne eine sehr glückliche Hand.

Waren zwar die Anfangswerke noch gekennzeichnet von der ausgedehnten Erzählprosa, in denen er Texte und Bildgrafik vereinte, die provozierend und mit grausamen Elementen ausgestattet waren, erzeugen diese doch eine kritische Botschaft. Besonders die Darstellungen von Erwachsenen, die sittsames Spießerbürgertum aufzeigten, zeigte deutlich das Wilhelm Busch in seiner selbst gewählten Ordnung beharrte. Zu seinen großen Werken zählten nicht nur „Max und Moritz“, sondern auch Bücher wie zum Beispiel „Hans Huckebein“ und „Plisch und Plum“.

In seinen späteren Werken reihten sich dann auch noch autobiografische dichterische Prosawerke ein, wie „Eduards Traum“ oder „Der Schmetterling“ und viele andere schöne Werke.

Dieser großartige Mann Wilhelm Busch verstarb am 9. Januar in Mechtshausen bei Seesen.

Bildquellen:

von Wilhelm BuschMusashiwashi at en.wikipediaLater versions were uploaded by Hephaestos at en.wikipedia. und von Edgar Hanfstaengl (Scan) [Public domain], vom Wikimedia Commons